Inflation & Strafzinsen: Das rät Mohamed Ali Oukassi

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Seit 2008 hat sich das Finanzsystem nicht wirklich erholt.

Das Vertrauen in Banken ist seitdem generell drastisch gesunken, weniger in Finanzierungsfragen als in Form eines Finanzdienstleisters, welcher rentable Anlageprodukte vom Sparbuch bis zum Tagesgeldkonto anbietet. 

Die Konditionen, zu welchen Sparern und Kleinanleger heute entsprechende Produkte in Anspruch nehmen können, lassen nicht nur eine verschwindend geringe Rendite übrig, durch die steigende Inflation nimmt auch der tatsächliche Geldwert schleichend ab.

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Wer über eine bestimmte Summe an Einlagen auf einem Bankkonto verfügt, muss zudem immer häufiger auch mit Strafzinsen rechnen. Wie lässt sich das eigene Vermögen in diesen Zeiten also bestmöglich absichern? 

Kaufkraftverlust und erschwerte Vermögensbildung

Inflation bezeichnet einen durch steigende Preise verursachten Wertverlust von Geld. Alleine im August dieses Jahres waren Güter und Dienstleistungen im Durchschnitt 3,9 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, Experten rechnen für die kommenden Monate mit einem weiteren Preisauftrieb in Richtung fünf Prozent.

Die Gründe für einen anhaltenden Preisanstieg können unterschiedlicher Natur sein, derzeit sind es vor allem die Verknappung bestimmter Waren und Gütern. 

Für Verbraucher bedeutet eine solche Entwicklung vor allem zweierlei: kurz- und mittelfristig den schleichenden Verlust ihrer Kaufkraft und langfristig die Erschwerung von Vermögensaufbau für die Altersvorsorge. Mohamed Ali Oukassi, Inhaber der eCommerce Agentur eBakery, ist nicht nur ein Experte auf dem Gebiet digitaler Handel und Online-Marketing.

Als erfahrener Unternehmer ist er sich den besonderen Herausforderungen, welche sich angesichts der aktuellen globalen Finanzkrise in Bezug auf das Thema Geldanlage ergeben, bewusst. Sparern und Kleinanlegern rät Oukassi daher, auf Alternativen zu klassischen Anlageformen zu setzen, um ihr Geld vor der schleichenden Entwertung zu schützen. 

Anlagestrategie flexibel gestalten 

Es gibt eine ganze Menge an Anlageprodukten, mit welchen sich in der derzeitigen Situation durchaus langfristig lukrative Renditen erzielen lassen. Pauschal lässt sich hier aber keine Empfehlung geben, bei jedem Investment, ob langfristig oder kurzfristig, privat oder unternehmerisch, müssen stets die individuellen Umstände berücksichtigt werden.

Mohamed Ali Oukassi rät daher, sich einen Überblick über verschiedene alternative Anlageformen zu verschaffen und die Risiken und Chancen gegeneinander abzuwägen. Eine durchdachte, möglichst flexible Anlagestrategie ist unumgänglich, um zielorientiert und effektiv Vermögen aufzubauen.

Oukassi rät zunächst einmal klassische alternative Anlageformen wie Aktien und Fonds in Betracht zu ziehen. 

Aktien und Fonds – breit streuen und Risiko minimieren 

„Wenn Aktien mit Sorgfalt ausgewählt werden, bieten sie seit jeher langfristige Renditen bei positiver Unternehmensentwicklung,“

sagt Mohamed Ali Oukassi und merkt weiterhin an:

„ETFs, Exchange Traded Funds, sind börsengehandelte Indexfonds, welche sich darüber hinaus besonders für Anleger eignen, die ihr Investment breit streuen wollen und von der langfristigen Wertentwicklung eines Index profitieren wollen. Dies kann beispielsweise der DAX sein, welcher die Wertentwicklung der 30 größten deutschen Unternehmen abbildet, aber auch andere Indizes wie der Dow Jones, Nasdaq oder der englische FTSE 100.“

Wichtig sei es vor allem auch flexibel zu bleiben und sich die Möglichkeit offen zu lassen, das Anlagekapital kurzfristig umschichten zu können.  

Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich kaum abschätzen, wie sich die globale Finanzwelt in den kommenden Jahren entwickeln wird. Daher ist es unumgänglich, eine Anlagestrategie zu verfolgen, die flexibel an plötzliche Veränderungen angepasst werden kann.

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